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Amtsgericht Blankenese – eine etwas andere Servicebetrachtung

Guter Service wird oft gar nicht wahrgenommen, man nimmt ihn für selbstverständlich hin. Und bevor ich mich über die Bahn, die Telekom oder sonstige Riesenkonzerne echauffiere einmal ein Blick auf den Service der dritten Gewalt in Hamburg. Blankense, der sehr angenehme Elbvorort, besitzt nicht nur einen wunderschönen Strand und ein einmaliges Treppenviertel, sondern auch ein Amtsgericht. Hier gab es schon so prominente Gäste wie Claudia Effenberg, die sich mit dem Vater ihrer Kinder, Thomas Strunz, dort um den Unterhalt für jene stritt. Dabei hatte sie mitunter Probleme bei der Parkplatzsuche und parkte ihren Porsche dann schon einmal in der Einfahrt von Anwohnern und gab ihren Schlüssel bei der verdatterten Oma ab, so dass diese den Wagen bei Eigenbedarf umparken könne. Doch abgesehen von dem eindeutigen Minuspunkt Parkplatz habe ich den Service der Justitia in Blankenese als sehr gut erlebt. Ein für mich wichtiger Termin führte mich heute morgen dorthin, nach der obligatorischen Parkplatzsuche war der Gerichtstermin in 15 Minuten erledigt, schnell und effizient. Kurze Wege im Amtsgebäude, alle Formalien waren vorbereitet, das für mich gute Urteil wurde schnell formuliert und abgezeichnet, ich war wirklich sehr begeistert wie schnell und effizient dies alles ablief. Es ist wirklich zu hoffen, das die Hansestadt Hamburg diese dezentralen Amtsgerichte beibehält und sie nicht im Rahmen von Kosteneinparungen schliesst, weil die Bürger hier den Staat als sehr nah und serviceorientiert erleben. Auch dies zahlt für die Bewohner auf die Marke Hamburg, oder besser hier noch auf die Marke Blankenese ein.