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Lovefilm: Service verinnerlicht

Vor einem Jahr haben wir den Service-Blogger gestartet. Wie die Trüffelschweine sind wir auf der Suche nach interessanten Erfahrungen über Dienstleistungen und Services, die das Verhältnis von Konsument und Marke bzw. Unternehmen determinieren. Zugegegen, zwischendurch war’s mal ein bisschen ruhig auf diesem Blog, denn wir sind beide in Arbeit abgesoffen und konnten nicht so häufig posten, wie wir wollten. Aber: Insgesamt ist mein Eindruck leider auch, dass Unternehmen im letzten Jahr eher weniger als mehr ihren Service optimiert und weiterentwickelt haben. Was völlig unverständlich ist.
2011 wollen wir unseren Blog mit einem Unternehmen starten, das Service wirklich verinnerlicht hat und lebt: Lovefilm. Dabei handelt es sich um eine Plattform, auf der man DVDs ausleihen kann. Man sucht sich aus, wie viele DVDs man im Monat haben möchte, danach richtet sich der – immer faire – Preis. Die DVD wird ins Haus geliefert, Rückumschlag ist gleich dabei und nach dem Sehen wirft man den Umschlag einfach unfrankiert in den nächsten Postkarten. Sobald die DVD zurück ist, wird die nächste von der Wunschleihliste, die man sicher vorher zusammenstellt, geschickt. Das Ganze ist extrem lässig und bequem.
Doch die Macher des Portals denken auch mit. Als die Post wenige Tage vor Weihnachten ankündigte, dass sie wegen des Wetters die Pakete und Briefe nicht so schnell ausliefern könne wie sonst, bekam ich prompt ein Mail von Lovefilm, indem sie sich für die Verzögerungen entschuldigten und ich einen Download-Link zugeschickt bekam, so dass ich sofort einen Film meiner Wahl gucken konnte.
Ich fand es bemerkenswert, wie schnell Lovefilm reagierte und obwohl sie ja nichts für die wetterbedingten Verzögerungen konnten, ein Extra-Angebot machten. So macht Service Spaß, Sinn und zahlt auf die Unternehmensmarke ein.